Laufschrift

+++ Wer sich wehrt, kann verlieren. Wer nichts tut hat schon verloren! +++++

Sonntag, 15. Dezember 2019

Satirische Frage zur Fahrradstraße in Mettmann

Ausschnitt aus Ratsvorlage
Liebe Mettmanner Verkehrspolitiker und -verwaltung!
Ich hoffe, Sie können meine Frage beantworten:
Wenn Breite- und Johannes-Flintrop-Straße zur Fahrradstraße wird mit ÖPNV, Taxi- und Anlieger frei, was mache ich, wenn ich mich auf die Einbahnstraße Am Königshof verirrt habe und dann weiter will?
Ein Motorradfahrer müsste sein Fahrzeug schieben. Gilt das auch für PKW?
Oder kann ich dann fahren in welche Richtung ich will, weil ich das Anliegen habe, aus der Anliegerstraße wieder rauszukommen?
Das wäre dann natürlich ein genialer Schachzug weil so von Mettmann Süd über Am Königshof die dringend notwendige Abkürzung zu den Tiefgaragen an der Schwarzbachstraße geöffnet ist. Jetzt fehlt nur noch eine ebenso geniale Lösung für den Rückweg. Die Leser sind hier zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen.


Donnerstag, 5. Dezember 2019

Werden wir von der Verwaltung vera.......?

Am 20.11. hatten wir ein Schreiben per Email an Herrn Bürgermeister Dinkelmann geschickt, in dem wir uns nach dem Stand des Lärmaktionsplans (LAP) für Mettmann erkundigten. Wir hatten im Mai beim Bürgerausschuss die Anregung gemacht, dass ein LAP in Mettmann für Bundes- und Landesstraßen erstellt wird und dass in diesen LAP auch die anderen Hauptverkehrsstraßen berücksichtigt werden sollen.
Dies wurde im Bürgerausschuss positiv beschieden, Herr Geschorec hatte einen Zeitrahmen von 9 bis 12 Monaten genannt.

Hier jetzt ein Auszug aus aus dem Antwortschreiben, das von der Sekretärin des Bürgermeisters verfasst wurde:
"...in diesem Zusammenhang gebe ich Ihnen, nach Rücksprache mit Herr Geschorec, folgende Rückmeldung:

Bereits in der betreffenden Sitzung des Bürgerausschusses hatte Herr Geschorec auf die personelle Situation in seinem Dezernat hingewiesen, die im angesprochenen Zusammenhang zu Verzögerungen geführt hat. Hieran hat sich bedauerlicherweise keine grundlegende Änderung ergeben, was immer wieder zu Verschiebungen von Prioritäten führen musste. Auch Aufträge aus Beschlüssen der politischen Gremien gilt es zusätzlich umzusetzen. Daher hat Herr Geschorec deutlich gemacht, dass das Thema in diesem Jahr nur „angegangen“ würde. Die genannte Bearbeitungszeit von 9 - 12 Monaten bezieht sich auf den Zeitraum nach einer Auftragserteilung. Bezüglich der Aufstellung eines Lärmaktionsplans wurde mit entsprechenden Planungsbüros Kontakt aufgenommen und es wurden Abstimmungsgespräche über die konkrete Umsetzung geführt. Zu einer Auftragserteilung wird es voraussichtlich im Jahr 2020 kommen....."

Wir können also offensichtlich auf den St. Nimmerleinstag warten.....
Neben der Erstellung eines LAP gibt es aber auch noch einen weiteren Schutz für lärmgeplagte Büger der Nordstraße: im Artikel 2 des Grundgesetztes steht: "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit." 
Dazu gibt es den § 45 der Straßenverkehrsordnung in dem steht: "Die Straßenverkehrsbehörden können die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs beschränken oder verbieten und den Verkehr umleiten. Das gleiche Recht haben sie.... zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen oder zur Unterstützung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung...."
Laut allgemeiner Rechtssprechung ist die Grenze zu ernsthafter Schädigung der Gesundheit bei 70 dB(A) erreicht.
Allerdings muss jeder Hausbesitzer einzeln dieses Recht bei der Straßenverkehrsbehörde einfordern. Ein Musterbrief kann bei initiative.nordstrasseme@gmail.com angefordert werden. Falls Unterstützung benötigt wird, bitte kurze Info per Whatsapp oder über die Emailadresse.
Wer den Lärm vor seiner Haustür wissen will, kann sich das im RLS-90 Lärmrechner
nachrechnen.
DTV südliche Nordstraße: 10600
Straßentype: Gemeindeverbindungsstraße
Höhe des Immisionsortes: 4m (Standard für die Lärmkarte)
Entfernung zur Fahrbahnmitte: Strecke Gehwegkante zur Hausfassade + 3 m.

Donnerstag, 21. November 2019

Gegen Lichtverschmutzung : Langenfeld will schonendes Straßenlicht 15.11.2019

Mettmanner Lampenkunst am neuen Waschbrett
Wir schaffen die Nacht ab in Mettmann!
Am 3. September hat der Goldberg (Initiativen fuer MEttmann) dieses Thema als Antrag im  Bürgerausschuss vorgetragen.
Und was macht Mettmann daraus.....nichts! Andere Städte wie Langenfeld greifen die Ideen auf und setzen sie  unbürokratisch um. Hier müssen Ausschüsse erst jahrelang darüber beraten und das dauert.... und was dann folgt weiß man hier in Mettmann schon lange.....nichts!
So geht das leider mit vielen Anträgen der Bürger. Anträge werden in Ausschüsse verschoben und man erfährt nicht, wo sie geblieben sind geschweige denn, ob eine Umsetzung in Angriff genommen wurde. Vor kurzem wurde eine Stelle für mehr Bürgerbeteiligung im Rathaus eingerichtet, die eine Veröffentlichung der Bürgeranträge möglich machen könnte.
Leider ist der Verwaltung nicht daran gelegen, die Bürger mitzunehmen, schade!

Gegen Lichtverschmutzung : Langenfeld will schonendes Straßenlicht 15. November 2019 Hier geht es zum Pressebericht der Rheinischen Post!
(Initiative Goldberg)

Donnerstag, 14. November 2019

So werden die Nöte der Bürger in Mettmann kleingerechnet


Für die Vorlage zum Ausschuss Planung Verkehr und Umwelt am 13.11.2019 hat das Büro Baier aus Aachen eine Kordon-Untersuchung erstellt für die 3 Knotenpunkte KP 1 Südring / Düsseldorfer Straße, KP 2 Düsseldorfer- / Berliner Straße und KP 3 Berliner- / Nordstraße.

Veröffentlicht im Ratsinformationssystem: https://mettmann.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=2019-PlVU-29 unter TOP 12


Wir haben mal den KP 3 nachgerechnet (SV = Schwerverkehr):

 Verkehrsbelastung
2016 KFZ
2019 KFZ
2016 SV
2019 SV
Südl. Nordstr.
9943
10686
409
470
Nördl. Nordstr.
8892
8303
340
342
Berliner Str.
9247
9999
329
388



Von der Verwaltung / Büro Baier wurde nach diesem Schema kalkuliert:

2016 SV im Verhältnis zu 2016 KFZ: (409 / (9943/100) = 4,1%

2019 SV im Verhältnis zu 2019 KFZ: (470 / (10686/100) = 4,4%

Ergebnis:  Zunahme des Schwerverkehrs in der südlichen Nordstraße (4,4 – 4,1) = 0,3%



Wir kalkulieren:

2016 SV zu 2019 SV = 470 / (409/100) -100 = 14,9% Zunahme Schwerverkehr

2016 KFZ zu 2019 KFZ = 10686 / (9943/100) -100 = 7,5% Zunahme Gesamtverkehr



Rein mathematisch sind alle Kalkulationen korrekt. Allerdings haben wir als Anwohner der Nordstraße das Gefühl, dass der Schwerlastverkehr um mehr als 0,3% zugenommen hat. Hier zeigt sich mal wieder die alte Weisheit: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gemacht hast.

Montag, 11. November 2019

Straßenausbaubeiträge abschaffen!!!


Ein Mettmanner bezieht die Stellung vor dem NRW-Landtag


Der Mettmanner Otto Grochtdreis, Anlieger der Straße Düsselring, protestiert erneut vor dem NRW-Landtag für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Bereits an vier Tagen vor der ersten Anhörung im Landtag am 7.6.2019 hat Grochtdreis vor dem Landtag mit einigen Mitstreitern der "Initiative Düsselring", der "Initiativen für MEttmann" sowie mit Unterstützung des Bundes der Steuerzahler NRW protestiert. Gut ausgestattet mit selbstbeschrifteten Schildern und einem Stuhl bezog Grochtdreis täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr Stellung vor dem Hohen Haus. 
Die Regierungskoalition aus CDU und FDP sowie Die Grünen sind für eine Beibehaltung der Straßenausbaubeiträge. Nur die SPD und AfD wollen sie abgeschafft haben. Ein entsprechender Gesetzentwurf der SPD liegt dem Parlament vor. Nach der ersten Anhörung mit einigen Sachverständigen legte Frau Ministerin Scharrenbach einen Gesetzentwurf der CDU und FDP vor, der lediglich eine Reduzierung der Straßenausbaubeitäge vorsieht.
Damit geben sich die "Initiative Düsselring - allen voran Grochtdreis - , der BdSt, der Verband Wohneigentum und inzwischen auch viele Kommunen in NRW nicht zufrieden! Vor der nächsten Anhörung im Landtag am 18.11.2019 führt der Mettmanner Grochtdreis schon wieder seine Mahnwache durch, um den Forderungen der Immobilien- und Grundstücksbesitzern in NRW Nachdruck zu verleihen. NRW-Bürger sollten sich darüber bewusst sein, dass der Straßenausbaubeitrag JEDEN treffen kann. Auch Mieter können letztlich von diesen Beiträgen betroffenen werden. Der Straßenausbaubeitrag kann, je nach Größe des Grundstücks und dessen Straßenfront sowie der zulässigen Geschoßhöhe den Bürger erheblich belasten - nämlich in vier- bis fünfstellige €-Beträgen. 
Kämpfen auch SIE für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in NRW!
In 2020 stehen in NRW Kommunal- und Bürgermeisterwahlen und 2022 Landtagswahlen an.