Laufschrift

+++ Wer sich wehrt, kann verlieren. Wer nichts tut hat schon verloren! +++++

Donnerstag, 21. November 2019

Gegen Lichtverschmutzung : Langenfeld will schonendes Straßenlicht 15.11.2019

Mettmanner Lampenkunst am neuen Waschbrett
Wir schaffen die Nacht ab in Mettmann!
Am 3. September hat der Goldberg (Initiativen fuer MEttmann) dieses Thema als Antrag im  Bürgerausschuss vorgetragen.
Und was macht Mettmann daraus.....nichts! Andere Städte wie Langenfeld greifen die Ideen auf und setzen sie  unbürokratisch um. Hier müssen Ausschüsse erst jahrelang darüber beraten und das dauert.... und was dann folgt weiß man hier in Mettmann schon lange.....nichts!
So geht das leider mit vielen Anträgen der Bürger. Anträge werden in Ausschüsse verschoben und man erfährt nicht, wo sie geblieben sind geschweige denn, ob eine Umsetzung in Angriff genommen wurde. Vor kurzem wurde eine Stelle für mehr Bürgerbeteiligung im Rathaus eingerichtet, die eine Veröffentlichung der Bürgeranträge möglich machen könnte.
Leider ist der Verwaltung nicht daran gelegen, die Bürger mitzunehmen, schade!

Gegen Lichtverschmutzung : Langenfeld will schonendes Straßenlicht 15. November 2019 Hier geht es zum Pressebericht der Rheinischen Post!
(Initiative Goldberg)

Donnerstag, 14. November 2019

So werden die Nöte der Bürger in Mettmann kleingerechnet


Für die Vorlage zum Ausschuss Planung Verkehr und Umwelt am 13.11.2019 hat das Büro Baier aus Aachen eine Kordon-Untersuchung erstellt für die 3 Knotenpunkte KP 1 Südring / Düsseldorfer Straße, KP 2 Düsseldorfer- / Berliner Straße und KP 3 Berliner- / Nordstraße.

Veröffentlicht im Ratsinformationssystem: https://mettmann.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=2019-PlVU-29 unter TOP 12


Wir haben mal den KP 3 nachgerechnet (SV = Schwerverkehr):

 Verkehrsbelastung
2016 KFZ
2019 KFZ
2016 SV
2019 SV
Südl. Nordstr.
9943
10686
409
470
Nördl. Nordstr.
8892
8303
340
342
Berliner Str.
9247
9999
329
388



Von der Verwaltung / Büro Baier wurde nach diesem Schema kalkuliert:

2016 SV im Verhältnis zu 2016 KFZ: (409 / (9943/100) = 4,1%

2019 SV im Verhältnis zu 2019 KFZ: (470 / (10686/100) = 4,4%

Ergebnis:  Zunahme des Schwerverkehrs in der südlichen Nordstraße (4,4 – 4,1) = 0,3%



Wir kalkulieren:

2016 SV zu 2019 SV = 470 / (409/100) -100 = 14,9% Zunahme Schwerverkehr

2016 KFZ zu 2019 KFZ = 10686 / (9943/100) -100 = 7,5% Zunahme Gesamtverkehr



Rein mathematisch sind alle Kalkulationen korrekt. Allerdings haben wir als Anwohner der Nordstraße das Gefühl, dass der Schwerlastverkehr um mehr als 0,3% zugenommen hat. Hier zeigt sich mal wieder die alte Weisheit: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gemacht hast.

Montag, 11. November 2019

Straßenausbaubeiträge abschaffen!!!


Ein Mettmanner bezieht die Stellung vor dem NRW-Landtag


Der Mettmanner Otto Grochtdreis, Anlieger der Straße Düsselring, protestiert erneut vor dem NRW-Landtag für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Bereits an vier Tagen vor der ersten Anhörung im Landtag am 7.6.2019 hat Grochtdreis vor dem Landtag mit einigen Mitstreitern der "Initiative Düsselring", der "Initiativen für MEttmann" sowie mit Unterstützung des Bundes der Steuerzahler NRW protestiert. Gut ausgestattet mit selbstbeschrifteten Schildern und einem Stuhl bezog Grochtdreis täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr Stellung vor dem Hohen Haus. 
Die Regierungskoalition aus CDU und FDP sowie Die Grünen sind für eine Beibehaltung der Straßenausbaubeiträge. Nur die SPD und AfD wollen sie abgeschafft haben. Ein entsprechender Gesetzentwurf der SPD liegt dem Parlament vor. Nach der ersten Anhörung mit einigen Sachverständigen legte Frau Ministerin Scharrenbach einen Gesetzentwurf der CDU und FDP vor, der lediglich eine Reduzierung der Straßenausbaubeitäge vorsieht.
Damit geben sich die "Initiative Düsselring - allen voran Grochtdreis - , der BdSt, der Verband Wohneigentum und inzwischen auch viele Kommunen in NRW nicht zufrieden! Vor der nächsten Anhörung im Landtag am 18.11.2019 führt der Mettmanner Grochtdreis schon wieder seine Mahnwache durch, um den Forderungen der Immobilien- und Grundstücksbesitzern in NRW Nachdruck zu verleihen. NRW-Bürger sollten sich darüber bewusst sein, dass der Straßenausbaubeitrag JEDEN treffen kann. Auch Mieter können letztlich von diesen Beiträgen betroffenen werden. Der Straßenausbaubeitrag kann, je nach Größe des Grundstücks und dessen Straßenfront sowie der zulässigen Geschoßhöhe den Bürger erheblich belasten - nämlich in vier- bis fünfstellige €-Beträgen. 
Kämpfen auch SIE für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in NRW!
In 2020 stehen in NRW Kommunal- und Bürgermeisterwahlen und 2022 Landtagswahlen an.