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Dienstag, 12. März 2019

Full House in den Räumen der Grünen am Adlerberg


Nils Lessing hatte für die Ratsfraktionen zu einem Treffen mit den Initiativen für MEttmann geladen. Neben den Stadtpolitikern Dr. Bley –  CDU, Heribert Klein – SPD, Ria Garcia – Piraten, Jürgen Gutt – Die Linke und Klaus Müller – FDP waren die Sprecher der Initiative Goldberg mit Renate Stricker und Günter Sappelt, der Initiative Düsseldorfer Straße, mit Jürgen Gutt, der Initiative Lutterbecker/Eichstraße mit Tanja Seidler und Ulrich Görgens, der Initiative Nordstrasse mit Detlef Elbracht,  Günter Meckel und Klaus Lüttenberg, der Initiative gegen Anwohnerbeiträge vom Düsselring mit Otto Grochtdreis sowie eine größere Anzahl von Unterstützern der Initiativen erschienen.
„Es ist schon erstaunlich, dass sich Initiativen mit unterschiedlichen Interessen zusammenfinden“ war ein erster Eindruck von Nils Lessing. Deshalb sollten sich die Initiativen erstmal vorstellen. Trotz der vermeintlich unterschiedlichen Interessen gab es dann doch ein gemeinsames Credo: Der Mettmanner Verkehr und der daraus resultierende Lärm.
Ulrich Görgens als Moderator der Initiativen formulierte zunächst das Anliegen Verkehrslärm. Seit 2002 gibt es eine EU-Direktive, die sich mit Verkehrslärm befasst und in das Bundesimmissionsschutzgesetz aufgenommen wurde. So sollte bis zum 18. Juli 2013 die Bundes- und Landesstraßen mit mehr als 3 Mio. Fahrzeugbewegungen im Jahr kartiert sein und ein entsprechender Lärmaktionsplan erstellt sein. Die Lärmkartierung ist zwar erstellt, der Lärmaktionsplan in Mettmann noch nicht.
Die Damen und Herren der Politik hatten nun Gelegenheit, Ihre Ansicht zu dem Thema vorzutragen. Nach „wir müssen uns darum kümmern“ kam ganz schnell die Aussage „Mettmann hat zu viel Verkehr“ und „Die armen Mettmanner haben nur 4m Straße pro Einwohner, die wenigsten Meter in NRW!“
Wie zu erwarten kam dann die Diskussion zum Dauerthema Netztrennung und zum ob und wie Verkehrssteuerung möglich wäre. Hierzu hatte jeder seine vorgefasste Meinung, eine Lösung gab es natürlich nicht.
Zum Abschluss kam man dann doch noch auf das eigentliche Thema zurück: Die Initiativen fordern die Politiker auf, bei der Verwaltung auf die Erstellung eines Lärmaktionsplans zu dringen und als freiwillige Leistung eine Gleichbehandlung der Gemeindehauptstraßen zu den Bundes- und Landesstraßen zu erwirken. Warum sollen 70 dB(A) am Kolben weniger gesundheitsschädlich sein als in der Berliner Straße?  Auch umliegende Städte wie Hilden oder Ratingen hätten das so gehandhabt.
Es war ein interessanter und engagierter Meinungsaustausch, der nach einheitlichem Tenor fortgesetzt werden soll, dann aber möglichst auch im Beisein der Verwaltung.

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