Freitag, 21. Dezember 2018

Unser Weihnachtsgeschenk von der Stadt

Es gibt ja Zeitgenossen, die uns die neue temporäre Tempo 30 Strecke neiden. So gibt es denn Rennfahrer aus Metzkausen, die versuchen, uns die Errungenschaft mit falsch verstandener Wissenschaft zu vermiesen.

Ja, wenn ich mit Tempo 50 km/h die ganze Strecke von der Berliner Straße bis zur Schwarzbachstraße gleichmäßig ohne Verzögerung durchfahren könnte, würde man weniger Sprit verbrauchen und so weniger CO2 und NOx produzieren.

Herr R., das kann man aber nicht, da es Bushaltestellen und Ampeln auf der Strecke gibt. Jedesmal wenn man dann von Tempo 0 auf Tempo 50 beschleunigt, verbraucht man viel mehr Sprit als wenn die Beschleunigung nur bis Tempo 30 geht. Logisch, oder?

 Dann gab es noch den Vorschlag, die Schilder an Feiertagen und in den Ferien abzudecken! Ja geht's denn noch?
Für jede Änderung an einer vielgenutzten Strecke braucht es Gewöhnungszeit. Mit einem Geschwindigkeitsmesser für Golfbälle haben wir mal ein paar Stichproben gemacht.
Von 30 Fahrzeugen bergauf waren 10 im Bereich 30 - 35 km/h unterwegs, 15 waren zwischen 35 und 45. Der Rest war über 50, Spitzenreiter war mit 54 km/h.


Von Herrn R. wurde bemängelt, dass man die Schilder nicht vernünftig sehen kann. Kann ich, wie die Fotos zeigen nicht nachvollziehen. Ebenso kam der Einwand, dass zuviele Schilder an einem Mast hängen würden. Wie bitte?

Wünschen wir uns allen, dass für die Fahrer über die Nordstraße mit der Zeit ein Gewöhnungseffekt für Tempo 30 eintritt. Wünschen wir uns, dass die Tempo 30 Strecke bald einmal auf der Nordstraße von oben bis unten über 24 Stunden alle Tage Wirklichkeit wird. Lasst uns dafür kämpfen.

Der Blogger macht jetzt Weihnachtspause und meldet sich im nächsten Jahr wieder. Vielen Dank allen, die mit Ihrem Engagement für das Tempo 30 zu einem teilweisen Gelingen beigetragen haben.

Allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Vergesst nicht unseren Stammtisch am 12.1.2019.

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